Meine Reise ging nach Nordirland – und zwar nach Belfast, vom 12.02 bis zum 11.03.2017. Meine Firma Flex Althofen gibt den besten Lehrlingen die Möglichkeit, im 3. Lehrjahr ein Auslandspraktikum zu machen. Über den „Internationalen Fachkräfteaustausch“ (kurz: IFA) wurde das Praktikum im Rahmen des EU-Projekts Erasmus+ organisiert. IFA organisierte den Flug, den Aufenthalt und den Praktikumsplatz bei meiner Gastfirma „Qualitrol“ in Belfast, mit der Partnerorganisation „Intern Europe“.

Bevor es nach Belfast ging, hatten wir über Skype und per E-Mail ein paar Gespräche mit „Intern Europe“, um eine geeignete Gastfirma zu finden. Am 20.01. trafen sich für ein Info-Meeting mit IFA alle 10 Teilnehmer_innen aus Österreich in Wien. Dabei haben wir 10 uns nicht nur etwas kennengelernt, sondern haben auch noch ein paar wichtige Informationen bekommen, die sich später als sehr nützlich herausstellten. Zum Beispiel: Einen kleinen Geldbetrag schon in Österreich wechseln, damit man sich am ersten Tag nicht darum kümmern muss, sondern sich erst Mal in Ruhe die Umgebung vor Ort ansehen kann, statt gestresst einen Bankomaten zu suchen, um sich etwas zu Essen kaufen zu können. Oder, dass wir einen Reiseadapter mitnehmen sollten, usw. Wir machten auch eine Whatsapp-Gruppe mit allen und unserer Begleitperson, damit wir uns ein paar Tage vor Abflug noch ein paar Sachen ausreden konnten, wie z.B. wer alles einen Föhn oder Adapter und Mehrfachsteckdosen mitnimmt. Es müssen nicht 10 Personen einen Föhn mithaben, es reicht, wenn es zwei bis drei Leute sind. Das Gepäck durfte ja nicht schwerer als 23 kg werden, ansonsten muss man für das zusätzliche Gewicht am Flughafen zahlen und das kann ganz schön teuer werden. Für einige waren die 23 kg eine kleine Katastrophe, weil man ja beim Rückflug auch nicht mehr als 23 kg haben durfte, aber der Koffer sicher noch schwerer werden würde durch die ganzen Mitbringsel. Am Tag des Abfluges ging es schon um 6 Uhr nach Wien. Nach einer dreistündigen Autofahrt trafen wir uns alle um 10 Uhr in Wien am Flughafen. Nach dem Check-in und den Sicherheitskontrollen startete der Flieger um 12 Uhr Richtung London.

Belfast1Nach dem zweieinhalbstündigen Flug und einem zweistündigen Aufenthalt in London ging es weiter nach Belfast. In Belfast am Flughafen angekommen, wartete schon jemand von „Intern Europe“ auf uns. Nach einer kurzen Begrüßung brachte er uns zum Bus und wir fuhren zu unserem Apartment in der Ormeau Road. Das Apartment lag sehr zentral und es war alles gut zu Fuß erreichbar. Dort angekommen gab es einen kleinen Rundgang und ein kurzes Kennenlernen mit unseren zwei Mitbewohnern aus Deutschland. Als wir uns die Zimmer aufgeteilt und unsere Sachen grob verräumt hatten, gingen wir alle zusammen Lebensmittel einkaufen. In Nordirland ist es ganz normal, dass die Geschäfte auch an Samstagen und Sonntagen geöffnet haben und manche sogar 24 Stunden lang. Also war es kein Problem am Sonntagabend einkaufen zu gehen. Am Montagmorgen ging es dann zum „International House“, wo nach einem Einstufungstest unser Englisch bewertet wurde, um uns in den richtigen Sprachkurs zur Weiterbildung zu schicken. Nach dem Einstufen ging es dann in die Klassen. Nach der Sprachschule hatten wir ein Meeting mit „Intern Europe“. Da haben wir dann noch einmal besprochen, wie das mit der Arbeit ablaufen soll und haben die letzten Unklarheiten beseitigt. Nach der Besprechung gingen wir mit „Intern Europe“ Richtung Innenstadt, mit einem kurzen Zwischenstopp beim Bahnhof, um die Zugtickets zu holen, die ein paar von uns brauchten. Bei dem Spaziergang erzählte uns unsere Begleiterin von „Intern Europe“ ein paar Sachen über die Stadt und was wir uns ansehen und machen können. Im Stadtzentrum angekommen, besorgten wir noch ein Busticket im Tourismusbüro (Visit Belfast), dort informierten wir uns auch, welche Ausflugsmöglichkeiten es gibt. Nachdem wir uns in der Stadt etwas umgesehen hatten, gingen wir vor dem Heimgehen noch in einen Irish Pub.

Belfast2Die restliche Woche sah so aus, dass wir von 9 bis 13 Uhr Sprachschule hatten. Ich und drei andere hatten das Glück, dass wir den Nachmittag frei hatten, weil es sich bei uns nicht ausgezahlt hätte arbeiten zu gehen. Deshalb haben ein paar Firmen beschlossen, dass wir erst in der darauffolgenden Woche anfangen sollten. Der Rest der Gruppe hatte am Dienstagnachmittag den ersten Arbeitstag. Wir vier nutzten die Gelegenheit uns die Stadt und ein paar Sehenswürdigkeiten anzusehen.

Was wir uns alles angesehen und was wir erlebt haben, erfahrt ihr in meinem nächsten Blogbeitrag. Für alle, die Interesse an einem Auslandspraktikum haben, verlinke ich unter meinem Beitrag die Seite der IFA und die neue Ausschreibung. Dort findet ihr alle Informationen und die Teilnahmebedingungen für ein Auslandspraktikum. Ich kann nur jedem und jeder empfehlen, diese Möglichkeit auch zu nutzen, wenn man sie hat. Es war eine tolle Erfahrung, die ich nicht missen möchte.

Fortsetzung folgt …

 

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Auslandspraktika im Herbst 2017:
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