Meine Gastfirma und meine Arbeitsplatz

Name: Qualitrol
Mitarbeiter: ca. 150
Branche: Industrie
Produkte: Kontrollsysteme für größere elektrische Anlagen

In der Firma angekommen, begannen wir mit einer Führung durch das Unternehmen. Nach dem Rundgang lernte ich meine Arbeitskolleg_innen für die nächsten paar Wochen kennen und sie zeigten mir meinen Aufgaben. Ich war für das Zuschneiden und Beschriften der Kabel zuständig. Ich weiß, dass das keine sehr spannende Arbeit ist, aber sie war wichtig: Wenn eines der vielen 100 Kabel eine falsche Länge hat, ist der Austausch sehr aufwendig und kostet viel Zeit. Wenn ich ein Kabel falsch beschrifte, wird es falsch angeschlossen. Dieser Fehler könnte dann bei der Inbetriebnahme einen großen Schaden verursachen. Selbst wenn dabei kein Gerät beschädigt wird, könnte es Stunden dauern den Fehler zu finden und zu beheben.

Mein Arbeitstag begann also um 8 Uhr morgens. Die erste Pause machte ich um 11.00 Uhr (15 min) und die Mittagspause startete ich gemeinsam mit meiner Arbeitskollegin gegen 14.00 Uhr (30 min). Das Arbeitsklima in der Firma war sehr angenehm und oft fragten mit meine Kolleg_innen etwas über meine Firma, wie Österreich ist oder was ich in meiner Freizeit mache, wenn ich zu Hause bin. Natürlich erzählten sie mir auch ein paar Sachen über Belfast, z.B. wo man gut essen gehen kann oder was ich mir in der Zeit, in der ich noch da bin, unbedingt ansehen sollte.

Ich hatte viel Spaß mit ihnen und manchmal kam es zu lustigen kulturellen Verständnisschwierigkeiten, auch Essen, also Essensunterschiede, oder Besonderheiten waren  immer ein großes Thema. Lustig fand ich auch den „Pancake Day“, hier wurden für alle Mitarbeiter_innen Pancakes bestellt und einmal wurde ich auch zu einem Firmenessen eingeladen. Alles in allem war es lustig in dieser Firma zu arbeiten, auch wenn ich nicht wirklich die Aufgaben bekommen habe, die ich sonst auch zu Hause in der Firma erledige.
Am zweiten Wochenende haben wir uns ein kleines Naturwunder angesehen: den „Giant’s Causeway“. Das ist eine Gesteinsformation, die weltweit einzigartig ist. Die Reise dorthin buchten wir über das Tourismusbüro „Visit Belfast“. Die Reise selber war nicht teuer und wir machten verschiedene Zwischenstopps, z.B. in Carrick-a-Rede. Dort befindet sich eine Hängebrücke, die 20 Meter lang und 30 Meter hoch ist und über das Meer zur Insel Carrick-a-Rede führt.

Auf der Insel selbst ist, bis auf einen herrlichen Ausblick, nicht viel zu sehen. Die meisten Touristen kommen dorthin, um einmal über die Brücke zu laufen.
Mittagessen hatten wir nahe der Brücke in einem Pub, das war auch ganz okay. Ich war sowieso nicht so begeistert von der irischen Küche. Danach fuhren wir weiter zum „Giant‘s Causeway“. Die Steine sind nicht von Menschenhand geschaffen, sondern sind von selbst so entstanden. Laut einer Legende hat ein Riese den „Giant’s Causeway“ erschaffen, um eine Landbrücke nach Schottland zu bauen. Der Spaziergang an der Küste und auf den Steinen war unbeschreiblich.

                     

Die Natur in Nordirland ist unglaublich schön, aber man muss auch damit klar kommen, dass ein Regenmantel dein ständiger Begleiter ist, weil man nie weiß, wann der nächste Regen über einem aufzieht.
Am letzten Wochenende teilten wir uns in Gruppen auf, weil wir uns nicht einig werden konnten, was wir uns ansehen sollen bzw. wollen.

Drei meiner Freund_innen und ich machten eine „Game of Thrones“ – Tour. Für die, die „Game of Thrones“ nicht kennen: Das ist eine Buchreihe, die in Nordirland verfilmt worden ist. Die Serie ist eigentlich auch bei uns sehr bekannt.  Nun konnten wir uns die Filmsets von „Winterfell“ selbst ansehen. Ich selber kenne die Bücher und die Serie. Ich war sehr überrascht, wie viel in der Serie nachbearbeitet worden ist, damit es so aussieht. Wenn wir nicht gewusst hätten, wo die Sets sind, wären wir oft einfach daran vorbei gelaufen.

Das Highlight der Tour war der abschließende Besuch bei den Schattenwölfen aus der Serie. Wir konnten die Wölfe nicht nur ansehen, sondern auch Fotos mit ihnen machen und mit ihnen kuscheln. Und ja, die Tiere sind echt und waren wirklich handzahm.

Zum Abschluss will ich nur noch sagen, dass die Zeit in Nordirland einfach unglaublich war und ich sicher nicht zum letzten Mal dort war.Für die, die auch Lust auf ein Auslandspraktikum bekommen haben, verlinke ich noch einmal die Seite vom IFA (Internationaler Fachkräfteaustausch). Da findet ihr alle Teilnahme-Bedingungen und alle Informationen zum Praktikum.

LINK IFA: http://ifa.or.at/

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