In meinem dritten Lehrjahr als Elektrobetriebstechnikerin und Mechatronikerin bei Infineon ergab sich für mich eine großartige Chance: Gemeinsam mit drei meiner Kollegen nahm ich am 16. März 2018 bei den 1.Kärntner Landesmeisterschaften für Mechatronik in St. Andrä teil. In Zweierteams traten wir gegen vier weitere Teams an.

 

 

Damit wir für den Wettbewerb gut vorbereitet waren, erhielten wir von Infineon die Möglichkeit, ein zweiwöchiges Training zu besuchen. Im Vorhinein wussten wir nur, dass wir bei den Landesmeisterschaften über einen Tag verteilt vier Aufgabenstellungen zu lösen hatten, die sich speziell auf die Festo-Station „Verteilen“ bezogen. Daher bereiteten wir uns vor allem dahingehend vor, die Station gut aufbauen und programmieren sowie auch mit etwaigen Umbauten und Verbesserungen umgehen zu können.

Mein Aufgabenbereich war das Programmieren. Während mein Teampartner den Aufbau, also die Montage der Teile, die Verdrahtung und Pneumatische Verschlauchung, übernahm, konnte ich mich auf die Erstellung eines Programms konzentrieren, welches den Anforderungen entsprechen sollte.

 

 

Die erste Aufgabe umfasste den standardmäßigen Aufbau und die Programmierung, wie wir es auch im nächsten Jahr zur Lehrabschlussprüfung können müssen. Durch Schnelligkeit sammelten wir hier einige Zeitpunkte. Bei der zweiten Aufgabe galt es, die Station zu optimieren: Es sollte so wenig Luft wie nur möglich verbraucht werden. Da haben wir leider eine falsche Lösungsidee angewandt, konnten aber von den Ausführungen der anderen Teams einiges lernen und mitnehmen. Dann folgte eine Fehlersuche. Während der Pause wurden von der Jury mehrere Fehler eingebaut. Die letzte Aufgabe war sicher die schwierigste. Die Station sollte durch eine Lampe und einen Zähler ergänzt und die programmierte Funktion entsprechend erweitert werden.

Besonders die letzte Aufgabe hat mich persönlich etwas verzweifeln lassen, weil zuerst nichts so funktionieren wollte, wie ich es geplant hatte. Schlussendlich konnten wir die Aufgabe dann aber doch mit voller Punktzahl beenden. Nur leider gingen uns hier ein paar Zeitpunkte verloren.

Letztendlich reichte unsere Leistung dann aber doch für den zweiten Platz aus. Die Siegerehrung war sowohl ein Moment der Freude als auch der Erleichterung, da der Tag wirklich anstrengend war. Dennoch würde ich sofort wieder mitmachen.

 

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