Der Wecker klingelte, die Spannung stieg, denn ich hatte nicht mehr allzu viel Zeit. Schnell fertigmachen hieß es nun –  schließlich habe ich am Vorabend die Zeit etwas übersehen!

Dennoch bin ich pünktlich in der Firma angekommen.

Fragen über Fragen an den Tagen davor: Wie ist das neue Team? Wo genau komme ich hin?denn es kann sich schließlich alles ändern, aber wie auch immer, meinem neuen Arbeitsplatz will ich mit Motivation nachgehen. Was genau sind meine Aufgaben? – viele Gedanken beschäftigten mich…

Naja gut, schließlich war ich in der Firma angekommen. Mein neuer Chef erwartete mich schon. In die Arbeit einweisen und schon kann es losgehendachte ich mir. Mein neuer Chef stellte mich der ganzen Abteilung vor und teilte mich dem neuen Team zu. Ich verstand mich auf Anhieb ziemlich gut mit meinen Kolleg_innen. An meinem neuen Arbeitsplatz sind überwiegend Männer, dennoch erklärte man mir sofort, wie was gemacht wird und ich konnte gleich selbständig mitarbeiten, anstatt nur zu zusehen.

Ich habe meine LAP ja bereits abgeschlossen, also konnte ich mit meinen Basics schon das Eine oder Andere anwenden und mich auch auf mein Wissen verlassen. Außerdem finde ich, man sollte sich nicht alles zeigen lassen, sondern auch selbst den Kopf einschalten und mitdenken.

Der erste Tag war zwar nicht sehr anstrengend, dennoch wurde ich von neuen Informationen in sehr kurzer Zeit wie von einem Hagelschauer getroffen. Die Anfangszeit im Allgemeinen umfasste viele Informationen, Schulungen, präzise Erklärungen der neuen Maschinen und Arbeitsvorgänge – ich wusste oft nicht genau, wo ich was anwenden kann, aber meinen männlichen Mitarbeitern ging es am Anfang auch nicht anders.

Somit war der erste Arbeitstag geschafft, ich war irgendwie erleichtert, denn Sätze wie: „Nun kommst du in die richtige Arbeitswelt“ oder „Wirst schon sehen, dass wird alles andere als spaßig für dich sein“ oder der Klischee – Satz überhaupt: „Was machen Frauen in so einem „männerlastigen“ Beruf? Die kommen eh nicht weit und geben eh gleich wieder auf“, habe ich vorher auch alle gehört. Eigentlich mache ich mir  ja nicht viel aus den ganzen Sprüchen oder dem ganzen „Gequatsche“ von Anderen. Ich weiß auch, dass es einige Betriebe gibt, die es sich wünschen würden, mehr Frauen an diesen Arbeitsplätzen ein setzen zu können. Trotzdem habe ich die Nächte vorher nicht so gut geschlafen, wie nach meinen ersten Arbeitstag.

Ich wurde mit Freude und vor allem Anerkennung in das Team aufgenommen.

Ach ja, um es nicht zu vergessen: „Wenn Hagelschauer immer so angenehm sind, wie der bei Flex, dann dürfen sie häufiger auf mich einprasseln.“

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